Die Kenntnis über die Lage der im Erdreich verlegten Kabel und anderen Leitungsanlagen ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Kabelfehlerortung.
Magnetisch arbeitende Tonfrequenzverfahren lassen über die Minimum oder Maximum Methode die Lage und Tiefe des Kabels bestimmen.
Die exakte Lage einer Muffe kann mit der Drallmethode betimmt werden.
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Der Kabelmantel ist üblicherweise mit einem PVC oder PE Kunststoff isoliert, um den Eintritt in die Isolation zu vermeiden. Um mögliche Defekte frühzeitig zu erkennen, werden Gleichspannungsquellen zur Prüfung der Mantelisolation und DC Impuls-Signale zur Ortung von Mantelschäden eingesetzt.
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Vor dem Schneiden eines Kabels ist die sichere Auslese eine sicherheitsrelevante Aufgabe. Das von BAUR entwickelte, rechnerunterstützte APT Verfahren (Amplitude – Phase – Time) ist die Methode, mit höchster Sicherheit eine Ader von den anderen auszulesen.
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Die von BAUR patentierte Drallfeldortung wird bei Signal- und mehradrigen Kabelanlagen erfolgreich eingesetzt. Wenn bei satten Kurzschlüssen und bei der Ortung von Muffen die klassische akustische Ortung versagt, hilft die Tonfrequenz-Drallfeldortung auf einfache Art.
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Voltmetrische Verfahren dienen dazu den Mantelfehler zu orten und Fehlerstellen an Beleuchtungskabel oder Niederspannungsanlagen über den Spannungsabfall zu bestimmen.
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Das akustische Verfahren wird zur präzisen Nach-Ortung der Kabelfehler eingesetzt. Die im Empfänger selektierbaren Filter und Laufzeitmessverfahren unterstützen den Anwender im Feldeinsatz und ermöglichen auch bei ungünstigen Bodenverhältnissen die zuverlässige und punktgenaue Ortung der Fehlerstelle.
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Das Ausschwing-Verfahren dienen zur Vorortung von Kabelfehler mit hoher Zündspannung > 32 kV. Eine VLF oder DC Hochspannungsquelle zündet den hochohmigen Fehler die dabei im Echometer aufgezeichnete Wanderwelle wird für die Messung der des Fehlerentfernung verwendet.
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Durch eine gleichzeitige Messung von zwei Kabeladern im Differenzverfahren wird die Fehlerentfernung auch bei schwierig zu ortenden Kabelfehlern bestimmt. Diese Messmethode wird bei besonders langen Kabeln z. Bsp. >10 km, im T-verzweigten Netz und an Freileitungsfehler angewandt.
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ICM ist die klassische Ortungsmethode für hochohmige Kabelfehler besonders bei langen Kabeln.
Ein Stoßspannungsgenerator bis 32 kV wird über einen Stromwandler mit einem Echometer gekoppelt. Der Durchschlag im Fehler erzeugt Stromimpulse, welche von einem Echometer aufgezeichnet werden.
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Die SIM/MIM ist die modernste und effizienteste Messmethode zur Vorortung der Kabelfehler. Die besonderen Vorteile dieser Messmethode liegt in der einfachen Handhabung, der universellen Anwendbarkeit sowie der besonders leichten Interpretation der Echogramme. Hochohmige Fehler werden durch einen Stossspannungsimpuls am Fehler gezündet, vom Echometer IRG innerhalb einer einzigen Entladung die Fehlerentfernung mehrfach gemessen, automatisch gespeichert und am Bildschirm angezeigt. Die Auswertung der Fehlerentfernung läuft vollautomatisch ab.
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Hochohmige Kabelfehler werden mit leistungsstarken Hochspannungsbrenngeräten behandelt. Die entstehende Fehlerstelle wird niederohmig und kann daher leicht nach der TDR Methode eingemessen werden. Diese Anwendung wird bei den klassischen Papier-Blei-Mantel-Kabeln eingesetzt.
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